Geschlossene Gesellschaft

Shownotes

13 Wochen im Voraus steht der Speiseplan in der Nürnberger Justizvollzugsanstalt: An Heilig Abend kommt ein Klassiker auf den Tisch: Würstchen. Statt Kartoffelsalat gibt es Nudelsalat, die Wiener Würstchen sind aus Putenfleisch. Auch eine Putenkeule steht an den Weihnachtsfeiertagen auf dem Programm - schon weil das Putenfleisch die Organisation leichter macht. Auch hinter Gittern gibt es Sonderkostformen, etwa die schweinefleischfreie Kost aus religiösen Gründen oder auch vegetarische Ernährung. Wir sprechen in dieser Folge darüber, wie versucht wird, ein bisschen Weihnachtsstimmung zu schaffen, aber dabei alles unter Kontrolle zu halten.


Vor 80 Jahren begann im Nürnberger Justizgebäude das Internationale Militärtribunal zur Aufarbeitung der NS-Verbrechen. Zum Jahrestag am 20. November 2025 veröffentlicht das Memorium Nürnberger Prozesse zusammen mit dem Games Studio Playing History das Serious Game "Tribunal 45". Es versetzt die Spielerinnen und Spieler in die Rolle der Juristin Aline Chalufour, die 1945 Teil des französischen Anklageteams war. https://tribunal45.de/

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00:00:03: Abgründe.

00:00:22: Hallo und herzlich willkommen bei Abgründe.

00:00:25: Mein Name ist Ulrike Löw.

00:00:27: Und ich darf euch, liebe Hörerinnen und Hörer, begrüßen.

00:00:30: Lena Woelki, die sonst sehr häufig begrüßt und sonst als Gastgeberin hier sitzt, ist heute ausnahmsweise nicht an Bord.

00:00:37: Das haben wir die Rollen getauscht und ich freue mich, dass ich meine Kollegin Caroline Heilig begrüßen kann.

00:00:43: Caroline war nämlich an einem ganz besonderen Ort Essen, und zwar in der Nürnberger Justizvollzugsanstalt.

00:00:50: Der Gefängnischef von Nürnberg hatte ich ganz persönlich eingeladen.

00:00:53: Erzähl doch mal, wie kam es denn dazu?

00:00:56: Hallo liebe Uli, ich freue mich sehr, dass wir heute hier zusammen in unserem Podcast Studio sitzen.

00:01:02: Zu dieser Einladung in die JVA kam es.

00:01:05: Ich hatte zum Thema Resozialisierung recherchiert und in dem Zug habe ich mit einem Ex-Heftling gesprochen und der hat mir erzählt, dass das Essen im Gefängnis überhaupt nicht gut gewesen sei und der war in verschiedenen Gefängnissen in Bayern.

00:01:19: Und ich habe zu diesem Thema Resozialisierung auch mit dem Thomas Vogt gesprochen.

00:01:22: Der ist der Leiter von der JVA Nürnberg.

00:01:25: Und wir haben eben über Resozialisierung gesprochen.

00:01:28: Und am Ende unseres Gesprächs, kurz bevor ich gegangen bin, habe ich Ihnen dann, weil mich das einfach auch persönlich total interessiert hat, auf dieses Verpflegungsthema angesprochen und habe gesagt, hey, was ist da eigentlich los?

00:01:38: Der Häftling hat erzählt, das Essen sei ganz schlimm.

00:01:41: Muss dazu sagen, der Häftling war nicht in Nürnberg in der JVA, aber der erzählte das eben von anderen Gefängnissen.

00:01:46: Und dann hat der Thomas Fuck gesagt, Frau Heilig, kommen Sie zum Probeessen vorbei, gucken Sie sich das selber an.

00:01:51: Ich soll mir selber anschauen, wie das eben dort schmeckt.

00:01:54: Und ich hatte bei dieser ganzen Sache auch zusätzlich noch im Hinterkopf, dass der Kai Putsche von einem größeren Gebinde mit Kartoffeln erzählt hat und da soll drauf gestanden haben für Mastvieh und Strafgefangene.

00:02:09: Ja, das ist natürlich ein heftiger Satz, bei dem man erst mal schluckt Mastvieh und Strafgefangene.

00:02:16: Also die Formulierung ist bedrückend und lässt kaum einen Zweifel, dass der Stellenwert von Strafgefangenen da irgendwie ganz unten.

00:02:25: Wohl anzusiedeln ist, aber um das mal klarzustellen, diese Kartoffelsäcke sind jetzt nicht in der JVA in Nürnberg zu finden.

00:02:32: Genau, also das ist ganz wichtig.

00:02:33: Der Kai Putze hat diese Säcke irgendwo in Norddeutschland in einer JVA gesehen und es muss er vielleicht auch noch dazu sagen, der Kai Putze, der ist Leiter vom Arbeitskreis Resozialisierung bei der Stadtmission und so bin ich mit dem in Kontakt gekommen.

00:02:47: Genau, also für deine Story zur Resozialisierung.

00:02:50: Genau.

00:02:51: Aber jetzt zurück zu unserem Thema und zu deinem Besuch im Nürnberger Gefängnis.

00:02:56: Das Gelände der JVA, also der Justizvollzugsanstalt in Nürnberg, die Menschen, die in Nürnberg wohnen und uns zuhören, die wissen, das ist riesengroß.

00:03:05: Acht Hektar umfasst das in etwa.

00:03:07: Ist eine sehr dicke und eine sehr hohe Mauer, ungefähr sechs Meter hoch, also so hoch wie in ein Familienhaus und schließt dieses Gelände.

00:03:15: Es gibt da die Untersuchungshaft, es gibt eine Haftanstalt für Frauen, für Männer und auch einen Jugendarrest.

00:03:21: Aber so ganz einfach kommt man gar nicht hinter diese Mauern.

00:03:25: Also da kann nicht jeder Essen gehen sozusagen.

00:03:29: Genau, also da kann nicht jeder Essen gehen, sondern das war praktisch so.

00:03:32: Der Herr Vogt hatte bei unserem ersten Treffen diese formlose Einladung ausgesprochen.

00:03:37: Und wir haben dann danach noch miteinander telefoniert und haben dann einen Termin ausgemacht für dieses Essen.

00:03:43: Und das heißt, die Leute bei der JVA, die wussten, ich würde an einem Dienstag um halb zehn kommen.

00:03:50: Und dann ist es so, wenn man da zur JVA geht, es ist so ein... eine große Metalltür, da gibt es einen Sommer, da geht man dann durch und dann steht man in so einem Vorraum.

00:03:58: Das ist wie so ein überdimensionierter Windfang eigentlich, weil praktisch an beiden Seiten geschlossene Türen sind.

00:04:04: Und da ist so ein Schalter mit einer Glasscheibe, dahinter sitzen meistens zwei Männer und da muss man dann erstmal seinen Personalausweis abgeben und sagt halt eben, mit wem man einen Termin hat.

00:04:14: Und da muss man alle seine Sachen wegschließen.

00:04:16: Da gibt es verschiedene Schließfächer.

00:04:18: Das sieht ein bisschen aus wie im Schwimmbad, wo man so ein Zwei-Euro-Stück reinschmeißt.

00:04:21: Dann stellt man seinen Rucksack da rein, schließt zu.

00:04:24: Und dann wartet man in diesem Windfang, bis eben diejenige Person kommt, die einen abholt.

00:04:29: In meinem Fall war das der Herr Vogt.

00:04:31: Und dann muss man noch durch so ein Scanner gehen wie am Flughafen.

00:04:34: Und dann geht man in Begleitung von dieser Person halt über das JVA-Gelände.

00:04:37: Also ich bin da auch zu keinem Zeitpunkt irgendwie alleine rumgelaufen, sondern da ist man immer in Begleitung von jemandem, der sich da auskennt.

00:04:43: Genau.

00:04:44: Logisch eigentlich, Sicherheit muss natürlich ganz groß geschrieben werden.

00:04:49: Und ja, insofern ist es spannend.

00:04:52: Wo wird denn dann eigentlich gegessen?

00:04:54: Also wo ist du in der Gefängnisküche?

00:04:56: ja vermutlich eher nicht?

00:04:57: In der Personalkantine?

00:04:59: oder wo habt ihr gegessen und was ist dir denn aufgetischt worden?

00:05:03: Wir haben zu einer sogenannten Kostprobe getroffen, also mit diesen Worten wurde ich praktisch eingeladen, weil das Essen wird nämlich generell, das lag jetzt nicht nur an meinem Besuch, sondern immer getestet, bevor die inhaftierten das dann bekommen.

00:05:16: An dem Tag gab es so Stands im Speiseplan Soja, Splitter, Ragout mit Reis und Salat, also dieses Bild von Wasser und Brot, was manchmal gesagt bestimmt natürlich überhaupt nicht mehr.

00:05:27: Und wir sind dann über das Gelände gegangen und sind in die Personalkantine gegangen, also da wo sonst die Bediensteten der JVA essen.

00:05:35: Wir haben uns kurz vor zehn da getroffen, dementsprechend war es da leer, da waren dann eben nur der Thomas Vogt und der Mann Fritifel, der Küchenleiter, der war auch noch da und eben ich.

00:05:44: Und diese Personalkantine sieht aber genauso aus wie jede andere Firmankantine auch so.

00:05:50: größere Tische, so eine Theke, wo man das Essen kriegt.

00:05:53: Da bekommen halt normalerweise die Angestellten der JVA ihr Essen.

00:05:56: Und es ist tatsächlich auch ein separates Menü, das zwar in derselben Küche gekocht wird, aber es ist nicht dasselbe Essen.

00:06:03: Es gab wohl während Corona meine Zeit, wo alle dasselbe gegessen haben, die Angestellten und die Inhaftierten, aber jetzt ist es wieder getrennt.

00:06:11: Ja, wohl.

00:06:12: Und wie hat sie geschmeckt, die Sojasplitter?

00:06:16: Also bevor man zum Geschmack kommt, muss man, glaube ich, erst einmal sagen, dass diese Situation, in der ich mich dann wiedergefunden habe, so ein bisschen kurios und ganz anders war, als ich gedacht habe.

00:06:24: Also ich dachte eben, es gibt eine Kostprobe.

00:06:28: Und ich wusste auch, dass eben immer eine Kostprobe gemacht wird.

00:06:31: Und ich bin davon ausgegangen, dass der Herr Vogt dieses Essen auch probieren wird.

00:06:35: Und ich bin davon ausgegangen, dass der Kostprobe halt so nickt.

00:06:37: kleine Miniportionen.

00:06:39: Kostprobe klingt irgendwie tatsächlich noch probieren.

00:06:41: Genau, klingt nach probieren.

00:06:43: Und es war dann aber so, ich bin da hingekommen.

00:06:44: Wir haben dann erst mal eine ganze Weile geredet.

00:06:46: Der Herr Fugt, der Herr Tiefel und ich.

00:06:47: Und dann habe ich irgendwann gesagt, jetzt könnten wir das mit dem Essen machen.

00:06:51: Und dann brachte der Herr Tiefel mir eine riesige Portion Reis mit Sojasplittern.

00:06:56: Und er brachte auch nur eine Portion.

00:06:59: Das heißt, ich saß dann da und habe dieses Essen gegessen.

00:07:02: Und die beiden Herren haben mir zugeschaut und wir haben dann noch so ein bisschen weiter Konversation gemacht.

00:07:07: Aber es war dann gar nicht so einfach, das alles unter einen Hut zu bringen, praktisch.

00:07:10: Oh je, das

00:07:10: ist sehr anstrengend.

00:07:11: Du musst essen und gleichzeitig Konversation machen.

00:07:14: Das kann ich nachvollziehen.

00:07:15: Da bekommt man natürlich Angst, dass man sich verschluckt und mit vollem Mund will man ja auch nicht sprechen und überhaupt schwierige Situationen.

00:07:21: Jawohl.

00:07:22: Aber Kostprobe, was soll das heißen?

00:07:25: Ist der Ansteigleiter da so eine Art Vorkoster?

00:07:28: Macht das nicht der Koch?

00:07:30: Genau, also das ist in diesem Fall wohl so, dass, so wurde mir das erklärt, dass dieses Essen immer einmal probiert wird, wenn das fertig gekocht ist, aber bevor das an die Inhaftierten ausgegeben wird, ob das halt schmeckt, ob da zu viel Salz dran ist oder zu wenig.

00:07:47: Also ich habe mir nicht genau erklären lassen, was dahinter steckt, jetzt nur im Nachhinein würde ich sagen, das ist aber meine persönliche Interpretation.

00:07:53: Ich glaube, die wissen ganz genau, dass um dieses Essen einfach doch viele... Müten sind, dass da viel darüber diskutiert wird.

00:07:59: Was kriegen die Inhaftierten?

00:08:00: Kriegen die was Gutes?

00:08:02: Und dadurch machen sie natürlich ganz klar, das ist ein gutes Essen.

00:08:05: Das kann auch jeder andere essen.

00:08:06: Da ist nichts Schlimmes dran.

00:08:08: Und das Wichtigste, muss man vielleicht sagen, ist ja in so einer Anstalt, dass da

00:08:12: Ruhe herrscht.

00:08:13: Also keiner will so eine Art Mäuterei und Essen sorgt ja schon für Ruhe.

00:08:18: Das ist ja bei uns im privaten Umfeld außerhalb des Gefängnisses auch so.

00:08:22: Genau.

00:08:22: Und damit es für Ruhe sorgen kann, muss er aber praktisch ja gut sein.

00:08:25: Und jetzt kommen wir zum Geschmack.

00:08:27: Jawohl.

00:08:28: Also ich habe mir schon gesagt, diese Portion war wirklich riesig.

00:08:31: Also ich habe die auch nicht aufgegessen, obwohl ich eigentlich keine schlechte Essa ran bin, aber es war wirklich unfassbar viel.

00:08:39: Und es war super heiß.

00:08:40: Also ich habe mir sofort die Zunge verbrannt.

00:08:43: Also es gab eben zu diesem Sojasplitterragu als Beilage, gab es Reis, der war, würde ich sagen, ein bisschen zu durch, aber der war trotzdem König, also das war jetzt nicht wie so eine Reispampe, sondern das war ein definierte Reiskörner.

00:08:55: Und diese Soße, also dieses Sojasplitterragu, das war praktisch diese gefrege trockenen Sojasstückchen, das kennst du vielleicht auch, Uli, das kann man in Supermark kaufen, dann legt man das in Wasser ein und dann quillt es.

00:09:07: Diese Splitter waren das praktisch in so einer... Tomaten, Paprikasoße würde ich sagen, Karotten waren drin, in der Soße Zwiebeln waren drin.

00:09:15: Und das war auf jeden Fall sehr, sehr lecker.

00:09:16: Also das nimmt es ohne Probleme auch mit unserer Kantine hier auf, würde ich sagen.

00:09:20: Also es war wirklich auch sehr gut gewürzt.

00:09:22: Ich hätte eher so ein bisschen so ein Fadesessen irgendwie in meinen Vorurteilen letztendlich erwartet, aber es war wirklich sehr pikant.

00:09:29: Also ich hatte den Vormittag und den Mittag dann ziemlich viel Durst.

00:09:31: Also war fast ein bisschen zu viel gewürzt.

00:09:34: Genau, und dazu gab es noch so einen kleinen Bohnensalat.

00:09:36: Es waren so grüne Bohnen, die waren so ein bisschen säuerlich mit Essig irgendwie angemacht.

00:09:39: Das hätte ich jetzt nicht gebraucht, aber war auch okay, dass es dabei war.

00:09:43: Aber die JVA wusste natürlich mit ziemlich viel Vorlauf, dass ich kommen werde.

00:09:47: Ja, du hast ja tatsächlich erzählt, dass ihr den Termin etwa drei Wochen vorher ausgemacht hattet.

00:09:53: Also was auf den Tisch kommen würde, stand zu dem Zeitpunkt mutmaßlich dann ja schon west.

00:09:59: Genau, also das stand schon fest.

00:10:00: Das hatte der Herr Vogt mir schon gesagt, beim Termin ausmachen, was es geben wird.

00:10:03: Und ich hab dann auch mit KollegInnen natürlich über diesen Termin gesprochen und da haben die ein, zwei Mal zu mir gesagt, naja, Carolin, könnt es nicht sein, sie kochen besonders gut.

00:10:11: Also das ist vielleicht ein Gedanke, der aufploppen kann, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das am Essen was geändert hat, weil das ist so ein riesiges ausgeklügeltes System.

00:10:18: Da fangen die nicht an, irgendwie extra Wurst zu kochen nur, weil deine Reporterin kommt, dann hätten sie mich gar nicht erst eingeladen.

00:10:24: Das denke ich auch.

00:10:24: Also, Tausend Gefangene im Durchschnitt, die da ständig in der Belegung sind, plus das Personal.

00:10:31: Also, das ist ein Betrieb, den man erst mal am Laufen halten muss.

00:10:34: Ich glaube auch nicht, dass da Zeit für eine Extrawurst ist.

00:10:37: Nee, das kann ich mir auch nicht vorstellen.

00:10:40: Wie war denn die Stimmung?

00:10:41: Was hast du da so gesehen?

00:10:44: Also, was noch so ein ganz eindrückliches Bild war, auf dem Weg zur Personalkantine sind wir an dieser Großküche vorbeigekommen.

00:10:50: Die liegt nämlich ... praktisch direkt unter der Personalkantine.

00:10:54: Und da sind wir kurz in so einem Vorraum stehen geblieben, der erfolgt und ich.

00:10:58: Und da konnte man durch so eine vergitterte Glastür in diese Großküche schauen.

00:11:01: Sieht erst mal aus, wie man sich so eine Großküche vorstellt, fließen relativ viel Metall.

00:11:05: Da waren dann eben auch Gefangene unterwegs.

00:11:08: Die hatten weiße Gummistiefel an, so eine weiße Haube über den Haaren.

00:11:12: Und in dieser Großküche werden praktisch die ganzen Essen gekocht für die knapp tausend Gefangenen und für die Mitarbeitenden der JVA.

00:11:21: Und da arbeiten aber praktisch dann auch Gefangene.

00:11:24: Also so dieses Arbeiten in der JVA ist ja auch was Wichtiges im Kontext der Resozialisierung.

00:11:29: und diese Großküche.

00:11:31: Das ist eine der wichtigsten Betriebsstätten sozusagen auf dem Gelände der JVA.

00:11:36: Und an dem Tag, an dem ich da war, haben über dreißig Gefangene da gearbeitet.

00:11:41: Unterstützt natürlich von Mitarbeitenden der JVA.

00:11:44: Also das ist immer so eine Zusammenarbeit dann letztendlich.

00:11:48: Ja, also diese sogenannten Hausarbeiter, das ist ja sehr anschaulich beschrieben, verdeutlichen natürlich total, wie es in diesem riesengroßen Betrieb so abläuft.

00:11:57: Und Eingangs haben wir sehr schon gesagt, das sind die unterschiedlichsten Anstalten auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt zu finden.

00:12:05: Also verbüßt wird strafhaft von Männern und Frauen.

00:12:09: Nürnberg ist eine Kurzstrafenanstalt, höchstens zwei Jahre.

00:12:12: Und es gibt die Untersuchungshaft, also praktisch bis in der Gefangene Warten auf ihren Prozess beginnen.

00:12:20: Und um all diese Häuser sozusagen zu betreuen und die Gefangenen zu betreuen, braucht es Personal, also Sprich.

00:12:28: Das Gefängnis ist vor allen Dingen ein riesengroßer Betrieb.

00:12:32: Wie viele Gefangene waren eigentlich da, als du zu Besuch gekommen bist?

00:12:37: Also diese Zahl ändert sich von Tag zu Tag, aber an dem Tag, als ich da war, waren neunhundertneunzehn Inhaftierte in der JV Allen-Nürnberg.

00:12:45: Ja, also verdeutlicht eben umso mehr wie enorm der Aufwander ist jetzt auch in der Küche und eben auch fürs Personal.

00:12:53: Das heißt, es muss wirklich im Voraus geplant werden.

00:12:58: Genau, also dieser Speiseplan steht wirklich immer weit im Voraus fest.

00:13:01: Der Herr Vogt und ich haben diesen Termin mit so anderthalb Wochen Vorlauf ausgemacht und da haben wir noch kurz überlegt, welcher Wochentag.

00:13:06: und da konnte er mir schon sagen, am Dienstag gibt es das, am Mittwoch gibt es das, wählen sie aus, wann es ihnen besser passt.

00:13:12: Und vor Ort haben sie mir dann eben erzählt, es sind immer dreizehn Wochen, die im Voraus geplant werden und nach dreizehn Wochen geht sie davon vorne los, der Speiseplan.

00:13:21: Es können sich aber einzelne Gerichte auch schon innerhalb dieser dreizehn Wochen wiederholen.

00:13:26: Sie sagen aber, sie achten trotzdem auf Abwechslung, dass es jetzt nicht fünfmal hintereinander Reis gibt, zum Beispiel.

00:13:31: Der Speiseplan hängt auch aus, also die inhaftierten Wissen praktisch, was es zu essen geben wird.

00:13:38: Und es gibt vornehmlich sogenannte Schöpfgerichte, also das kann zum Beispiel Gemüse eintopf sein oder Linsen eintopf.

00:13:45: Und es gibt auch mal eine Süßspeise wie Grießbrei oder Reisbrei.

00:13:49: Und dann gibt es aber immer auch noch eine Suppe dazu, damit es halt einfach reicht.

00:13:54: Schöpfgericht, das Wort ist ja sehr bildhaft, kann man sich sofort vorstellen.

00:13:57: Ich sehe die große Suppenkelle und den großen Topf schon vor mir.

00:14:01: Genau, also so ist es letztendlich und es geht aber halt darum, dass diese Gerichte erstens gerecht ausgegeben werden können, dass man die Zweitens von dieser Großküche in die einzelnen Häuser bringen kann und dass diese Gerichte natürlich auch eine Weile warm gehalten werden können, das ist auch wichtig.

00:14:22: Und wenn wir jetzt schon das Bild mit den Schöpfkellen vor Augen haben und die Verteilung in die verschiedenen Häuser, da drängt sich mir noch ein Bild färmlich auf.

00:14:31: Das Bild denke ich eigentlich immer, wenn ich ans Gefängnis denke, nämlich diese gewaltigen Schlüssel, dieser große Schlüsselbund, den da jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin haben.

00:14:42: Und es gibt wahrscheinlich auch kein Ort, an dem dermaßen viele Worte für das Einsperrn gibt, also Aufschluss, Einschluss, Zuschließen, Aufschließen und so weiter.

00:14:55: Mit dem Aufschluss am Morgen beginnt dort der Tag, mit dem Einschluss am Abend endet er und dazwischen wechseln sich dann Zuschließen und Aufschließen ab und... wirklich jeder, der da arbeitet, hat diesen gewaltigen Schlüsselbund.

00:15:10: Das heißt, dieses Klappern von den Schlüssen taktet in gewisser Weise den Tag, genauso wie die Mahlzeiten, also Frühstück, Mittagessen und Abendessen, sind dann natürlich auch genau dieser Taktgeber.

00:15:24: Genau, also wie du richtig sagst, ein wichtiger Taggeber sind die Mahlzeiten.

00:15:27: anderer wichtiger Taggeber, wo wir auch noch kurz darüber reden können, ist die Arbeit.

00:15:31: Es gibt eben diese verschiedenen Betriebsstätten in der JVA und manchmal hängen dann eben Arbeit und Essen auch zusammen, wie zum Beispiel bei der Großküche, aber auch noch an einer anderen Stelle, nämlich bei der Gärtnerei.

00:15:41: Es gibt in der JVA eine Gärtnerei, wo Obst und Gemüse angebaut wird.

00:15:46: Das wird aber tatsächlich vornehmlich nach draußen verkauft, weil sie sagen, die Mengen, die da anfallen, sind viel zu schlecht kalkulierbar, um die in der JVA verwenden zu können.

00:15:54: Wenn irgendwie mal ganz viele Tomaten da sind, dann kriegen die Häftlinge wohl auch ein paar Tomaten.

00:15:58: Aber in der Regel wird jetzt nicht damit kalkuliert, dass sie mit ihrem eigenen Obst und Gemüse sozusagen den Speiseplan bestreiten.

00:16:06: Zurück zu diesem Taggeberessen.

00:16:08: Es wird an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Uhrzeiten gegessen.

00:16:13: Beim Frühstück und beim Abendessen dürfen sich die Gefangenen selber entscheiden, wann sie das essen und auch so ein bisschen wie sie das essen.

00:16:22: Also es gibt zum Beispiel einmal die Woche Marmelade oder es gibt einmal die Woche Margarine und dann entscheiden die Gefangenen selber, wann sie wie viel von dieser Marmelade essen.

00:16:34: Essen sie direkt am ersten Tag alles oder teilen sie sich das ein.

00:16:38: Es heißt, dass das einfach auch ein Wichtiger Grundsatz sei, das müsste man ja in der Freiheit auch so machen.

00:16:43: Also wir müssen uns auch überlegen, wann essen wir unsere Marmelade?

00:16:46: und deswegen sollen die Gefangenen das praktisch auch weiterhin so machen.

00:16:50: Vor achtzig Jahren wurde im Nürnberger Justizgebäude im berühmten Saal sechshundert hochrangigen Nationalsozialisten wie zum Beispiel Hermann Göring oder Albert Speer der Prozess gemacht.

00:17:01: Zum ersten Mal in der Geschichte fand eine Anklage von Einzelpersonen für schwere internationale Verbrechen statt.

00:17:08: Das war ein Meilenstein in der Entwicklung des Völkerstrafrechts.

00:17:12: Im neuen Series Game Working on Justice, Tribunal forty-fünf, des Memoriums Nürnberger Prozesse könnt ihr den Prozess erleben.

00:17:20: Im Spiel begleitet ihr die französische Juristin Aline Chalufour bei der Aufarbeitung der Verbrechen und könnt sie bei ihrer Arbeit als Anklägerin unterstützen.

00:17:29: Bis zur Urteilsverkündung stellt ihr Beweismappen zusammen, trefft andere Prozessbeteiligte, zum Beispiel Zeugen, Dolmetscherinnen und Visionäre des Völkerrechts und sucht nach verborgenen Gegenständen im Justizgebäude.

00:17:41: Außerdem wirst du herausgefordert, zu grundsätzlichen Fragen des Völkerstrafrechts Selbstposition zu beziehen.

00:17:47: Zum Beispiel sollen Täter oder Opfer-Aussagen im Fokus von Gerichtsverfahren stehen oder wie viel Raum bekommt die Presse in Verfahren und wer entscheidet eigentlich, wer angeklagt wird.

00:17:59: Das Spiel ist seit dem zwanzigsten November kostenlos auf Deutsch und Englisch in den Appstores verfügbar

00:18:04: oder auch

00:18:05: auf www.tribunal.de.

00:18:08: Genau, und zum Frühstück gibt es immer Tee dazu.

00:18:11: Früher gab es wohl auch Kaffee, also Somalz-Kaffee.

00:18:14: Das wurde dann aber abgeschafft, es gibt mittlerweile nur noch Tee.

00:18:17: Das Abendessen ist auch so eine, Sie nennen das, Kaltverpflegung, da kriegen die praktisch auch Brot und Aufstriche, Wurst, Käse, Quark, solche Sachen.

00:18:27: entscheiden selber, was sie da genau dann essen wollen.

00:18:29: Und dieser bisschen festere Taggeber sozusagen ist dann praktisch dieses Mittagessen, dass es halt zu einer festen Uhrzeit gibt und das essen die Heftlinge entweder in ihrer Zelle oder wenn sie in der Beschäftigung nachgehen, dann essen sie es in der Nähe von ihrer Arbeitsstätte auch da.

00:18:48: Das soll an die Bedingungen in Freiheit erinnern.

00:18:50: Wir essen auch in der Nähe unserer Arbeitsstätte im Mittag und fahren nicht heim in der Regel.

00:18:54: Deswegen ist es eben für die Häftlinge in der JVA dann auch so.

00:18:59: Man kann jetzt, wenn man sich das so anhörte auf die Idee kommen, dass das ein bisschen lächerlich klingt.

00:19:04: Also so Marmelade lernen sich einzuteilen und was du erzählt hast.

00:19:09: Aber es ist natürlich alles vollkommen richtig.

00:19:12: Aber vielleicht muss man an der Stelle noch mal betonen, es geht einfach auch.

00:19:17: Darum ist es ein wichtiger Bestandteil von Ressozialisierung, so den normalen Tag in Gänsebeinchen natürlich normal gesprochen zu proben, einzuüben, den die ja nicht wirklich häufig nicht kennen.

00:19:31: Fährt mir jetzt nur gerade an der Stelle so ein, mir hat mal.

00:19:33: ein Justizwachtmeister erzählt vor Jahren, dass sie nicht selten Gefangene erleben, die schildern, sie hatten zu Hause nicht mal einen Tisch.

00:19:43: Also die sowas wie wir jetzt gemeinsam an einem Tisch sitzen und gemeinsam essen mit der Familie gar nicht kennen, aber das jetzt nur als kleine Exkurs, weil es mutet, wenn man es anders gewohnt, ist ein bisschen komisch an, aber die müssen tatsächlich viele Lernendinge halt normal zu leben, was für uns völliger Alltag ist.

00:20:04: Zu welcher Uhrzeit warst du denn in der JVA-Sprich?

00:20:08: Warst du zum Mittagessen?

00:20:09: Und wann gibt es denn das Mittagessen?

00:20:12: Also ich dachte eigentlich, ich bin irgendwie am Vormittag zu so einer ganz komischen Zeit zwischen den Essenszeiten da.

00:20:18: Letztendlich stellte sich dann aber heraus, ich bin zur Mittagessenszeit in der JVA.

00:20:22: Also ich kam da, um kurz vor zehn haben wir, glaube ich, angefangen zu sprechen, der hervog der Tiefel und ich.

00:20:27: Und bis wir dann bei dem Punkt waren, dass wir gegessen haben, war es so gegen zehn Uhr, fünfundvierzig.

00:20:32: Und das ist tatsächlich auch die Zeit, wann die Heftlinge ihr Essen kriegen.

00:20:36: Also zumindest die, die in ihren Hafträumen essen.

00:20:39: Bei denjenigen, die in der Beschäftigung nachgehen, kann es wohl zum Teil auch ein bisschen später sein.

00:20:43: Das richtet sich wohl dann auch so ein bisschen nach der Beschäftigung, weil das halt in diese Tagesabläufe passen muss.

00:20:49: Und das läuft dann so, dass das Essen von der Küche in diese jeweiligen Häuser gebracht wird.

00:20:54: Da haben die so Kostwägen.

00:20:57: Und dann gibt es praktisch also diese riesigen Portionen, sind dann in den einzelnen Häusern.

00:21:02: Und dann wird das Essen wiederum an die Gefangenen ausgegeben.

00:21:06: Und das machen interessanterweise ... andere Häftlinge, also die geben sich das Essen sozusagen selber aus und da kommen so große Schöpfkellen zum Einsatz.

00:21:16: Ich habe ja vorhin gesagt, diese Schöpfgerichte, damit es möglichst gerecht zugeht und das ist praktisch so, es gibt dann die eine Größe von Schöpfkelle, da passt irgendwie ein halber Liter rein und da wissen die dann genau, okay, sie schöpfen einmal jetzt mit dieser Kelle die Portion Reis und dann gibt es eine Schöpfkelle in einer etwas kleineren Größe und dann wissen die damit, schöpfen sie jetzt einmal in an dem konkreten Fall dieses Soja-Ragu.

00:21:39: Und dadurch soll es praktisch halbwegs gerecht einfach zugehen.

00:21:42: Und da gucken natürlich auch noch JVA Angestellte mit drauf, dass das alles anständig zugeht.

00:21:46: Aber so funktioniert praktisch diese Verteilung.

00:21:50: Ich hatte dann gefragt, was mit Nachschlag ist.

00:21:52: Also ich würde ihn nicht brauchen bei der Portionsgröße, aber es kann ja auch sein, dass es Leute gibt, wird mehr Hunger.

00:21:56: Und es ist wohl so, dass wenn alle einmal gekriegt haben und in dieser Hausportion, sage ich jetzt mal, ist noch was da.

00:22:03: Dann können die auch noch mal Nachschlag kriegen.

00:22:05: Aber wie gesagt, also ich fand die Portion wirklich riesig.

00:22:08: Ich habe sie nicht geschafft.

00:22:09: Lag vielleicht auch dran, dass es nicht ganz meine Mittagessenszeit war, weil das für mich, für meine Taggebung jetzt nicht ganz in den Tag reingepasst hat.

00:22:18: Aber auch die Menge, die du jetzt beschreibst und den Umstand, dass es ganz besonders gerecht zugehen muss und dass die Suppenkellen, das kommt mir jetzt vor, es hätten die so eine Dienormgröße.

00:22:29: Das passt natürlich zu den Sicherheitsgedanken, über den wir schon gesprochen haben.

00:22:34: Es darf auf keinen Fall natürlich der Gedanke aufkommen, dass es in den Gefängnis ungerecht zugehen könnte oder das einzelne Gefangene da vielleicht nicht übermacht haben gegenüber anderen Heftlingen oder gezielt Menschen ungerecht behandelt werden.

00:22:51: Weil man muss sich schon nochmal vor Augen halten.

00:22:53: Hier sitzen ja Menschen, die in aller Regel sich nicht verbal streiten konnten.

00:22:57: Deshalb sitzen sie ja im Gefängnis.

00:22:59: Und wenn man jetzt diesen Problem-behafteten Menschen, die ein Aggressionsproblem haben, einen Anlass liefert, wollen natürlich keine haben und schon gar nicht Häftlinge, die eben die Wahl tätig werden oder meutern.

00:23:14: Und grundsätzlich ist es so, das erzählt die JVA, Leitung eigentlich seit einigen Jahren, dass die Gefängnisse ohnehin vor immer größeren Herausforderungen stehen.

00:23:24: Das hat natürlich auch mit der Weltlage zu tun.

00:23:27: Also Kriege, internationale Konflikte usw.

00:23:30: spiegeln sich natürlich auch im Gefängnis wieder.

00:23:33: Also nicht in dem Sinn, dass da unterschiedliche Kulturen aufeinander prallen, sondern dass halt problembehaftete Menschen ja auch zu uns kommen, die dann bei uns straffällig werden, die dann hintergehen und dann eben dort auffällig werden.

00:23:47: Was hinzukommt, es haben immer mehr heftlinge Drogenprobleme tatsächlich.

00:23:53: die nicht alle automatisch in eine Entziehungsanstalt kommen.

00:23:58: Es sind immer mehr Menschen, auch gefangene, psychisch auffällig, die dann auch nicht alle automatisch in ein psychiatrisches Krankenhaus kommen, sondern eben häufig auch ins Gefängnis.

00:24:08: Das heißt, da spielen sich ziemlich viele Probleme wieder auf engstem Raum.

00:24:13: In einer natürlich mega angespannten Situation kann man sich ja vorstellen, wer sitzt.

00:24:19: Also ich warte nicht mal gern beim Arzt, ja.

00:24:21: Ich fühle mich im Wartezimmer schon eingesperrt und nehme mir jetzt vorstellt, ich sitze im Gefängnis und kann im Grunde nichts anderes machen als abwarten.

00:24:29: Kann man sich vorstellen, dass dann die eigene Zündschnur mitunter ein bisschen kürzer wird.

00:24:36: In jedem Fall habe ich schon häufiger von Bediensteten gehört, dass es nicht selten vorkommt, dass Häftlinge auch mal mit dem Essenztablett werfen.

00:24:46: oder sogar mit Kot nach Bediensteten werfen.

00:24:50: Manche basteln sich auch Waffen selber.

00:24:52: Und dabei ist mir eingefallen, das wollte ich dich unbedingt fragen.

00:24:57: Man kann natürlich auch ein Besteck als Waffe missbrauchen.

00:25:01: Wie sieht denn das Besteck aus?

00:25:04: Also das Besteck, das die Häftlinge nutzen, das kriegen sie von der JVA.

00:25:08: und das sieht wohl, ich habe es leider nicht gesehen, aber ich habe es mal beschreiben lassen, es sieht wohl metallähnlich aus, ist aber wesentlich biegsamer, so dass man praktisch weniger Verletzungsrisiko hat.

00:25:21: Die Enhaftierten kriegen von der JVA auch Teller.

00:25:24: Das sind solche Teller, wie man die vielleicht aus dem Krankenhaus kennt, mit so mehreren Vertiefungen, wo dann die verschiedenen Komponenten des Essens reingelegt wird.

00:25:31: Das sieht immer nicht so schön aus.

00:25:34: Die Gefangenen haben aber auch die Möglichkeit, sich anderes Geschirr zu kaufen, wenn sie anderes haben wollen.

00:25:40: Und wo die Sache mit den Messern sozusagen auch noch eine Rolle spielt, ist in dieser Großküche, wo ja Häftlinge beschäftigt sind.

00:25:49: Und da ist es so, dass es wohl sehr, sehr regelmäßig und engmaschig kontrolliert wird, dass nichts wegkommt.

00:25:55: Also Sie wissen genau, wie viele Messer da sein müssen und schauen, dass halt die auch alle da sind.

00:26:00: Und es wird auch mit Bedacht ausgewählt, welche Häftlinge da überhaupt zum Einsatz kommen.

00:26:04: Je nachdem, was die halt eben für Vorstrafen haben oder warum die überhaupt in der JVA sind, kann es auch ein Ausschlusskriterium sein, dass die dann halt gar nicht erst dort arbeiten dürfen sozusagen.

00:26:13: Ja,

00:26:13: völlig logisch.

00:26:13: Man überlegt sich gut, wie man Messer in die Hand gibt.

00:26:17: Wir hatten es schon angesprochen, hier sitzen in diesem ganzen Nebeneinander die unterschiedlichsten Nationen auf engstem Raum zusammen.

00:26:26: Also, Achtzig bis Neunzig Nationen ist wohl keine Seltenheit unter diesen ganzen Gefangenen.

00:26:31: Das bedeutet ja auch ganz unterschiedliche Essensregeln oder Essensvorschriften unter Umständen, die diese Menschen selber haben.

00:26:42: Dreckt die JVA dem den Rechnung?

00:26:45: Im Speiseplan sind erstmal drei verschiedene Kostformen aufgeführt.

00:26:51: Sie nennen das Normalkost mit Fleisch.

00:26:54: Dann gibt es eine zweite Kostform ohne Schweinefleisch und eine dritte Kostform, die ist Fleischlos.

00:27:00: Das heißt vegetarisch, aber da sind wohl auch Fischgerichte dabei.

00:27:05: Was sie nicht anbieten, ist vegan.

00:27:07: Da haben sie schon auch gesagt, dass das ... halt noch nicht angeboten wird, dass das vielleicht in Zukunft möglich sein wird, aber im Moment ist es nicht darstellbar.

00:27:16: Und zwischen diesen drei Kostformen, also Normalkost, ohne Schweinefleisch und Fleischlos können die Gefangenen selbstständig sozusagen wechseln.

00:27:24: Nicht täglich, das sitzt nicht wie im Restaurant, dass man ständig umbestellen kann, aber in größeren Abständen können, die das eben ankündigen, sie wollen gerne die Kostform wechseln.

00:27:34: Und dann gibt Sonderkostformen, wenn wenn jemand zum Beispiel in der Glutenunverträglichkeit hat, wenn jemand Laktose intolerant ist oder Diabetes hat oder es können ja auch kleine Sachen sein, keine Äpfel verträgt, keine Nüsse verträgt.

00:27:46: Diese Sachen werden vom Anstallsarzt bestätigt, dass da eben eine Unverträglichkeit vorliegt und dann gibt es praktisch speziell angepasst an diese Unverträglichkeit, ne, Sonder, also ein Sonderessen.

00:28:01: Ja.

00:28:02: Und dann gibt es ja noch die Möglichkeit, in den einzelnen Häusern sind ja auch Küchen, für die Gefangenen selbst zu kochen.

00:28:09: Genau,

00:28:11: also da haben wir auch darüber gesprochen über diesen, ich nenne das mal Salopp-Gefängnis-Laden.

00:28:17: Ich habe mich so ein bisschen gefragt, als ich diesen Speiseplan angeguckt habe, wie decken... die Heftlinge ihren Vitamin bedarf.

00:28:25: Sie kriegen zweimal die Woche ein Stück Obst.

00:28:27: Das kam mir irgendwie wenig vor.

00:28:28: Ich versuche so in meiner täglichen Ernährungsgewohnheit schon jeden Tag Obst zu essen.

00:28:31: Ich hab so, hat man das mal gelernt, dass man das tun sollte.

00:28:36: Aber das kam mir jetzt eben so ein bisschen wenig vor.

00:28:39: Und es gibt aber eben die Möglichkeit, das Angebot, was die JVA sowieso macht, zu ergänzen durch Einkäufe.

00:28:46: Das ist kein Laden im eigentlichen Sinne, wo man mit einem Einkaufswagen durchfährt.

00:28:49: So war das wohl früher mal, hat der Herr Vogt mir erzählt.

00:28:53: Das ist aber heute nicht mehr so, sondern heute ist es eher so eine Art Bestell-Service.

00:28:58: Also die Bestellen, was sie haben wollen, dann kriegen sie das geliefert.

00:29:01: Hat den Vorteil, dass sie das immer alles verfügbar ist.

00:29:05: Früher war das so ein bisschen First-Kampf, First-Serve.

00:29:07: Und da gab es dann wohl teilweise auch Stress.

00:29:10: Hat den Nachteil, dass dieses ... teilweise authentische Einkaufserlebnis wegfällt für die Inhaftierten, was auch dann wieder, wie wir vorhin schon gesagt haben, diesen Resozialisierungsgedanken bedienen würde.

00:29:21: Aber über diesen Bestell-Service können die Gefangenen Obst kaufen, Kaffee kaufen, gibt es ja zum Ägyptianer Tee, also wenn sie Kaffee haben wollen, müssen sie sich den da kaufen, sie können Nudeln kaufen, sie können Nudelsauce kaufen.

00:29:33: Von Seiten der JVA heißt es schon, dass die Verpflegung, also das, was im Speiseplan steht, das, was es zum Frühstück, Mittag und Abendessen gibt, absolut ausreichend ist, um den Kalorienbedarf und den Nährstoffbedarf und den Vitaminbedarf zu decken.

00:29:46: Das wird vom Anstaltsarzt überprüft, also der Check die Essenspläne und guckt, ob das alles passt.

00:29:52: Genau, also es reicht auch so, aber die Gefangenen können eben ergänzen.

00:29:56: Und wenn wir jetzt nochmal bei dieser Prüfung des Essens bleiben, es gibt auch ganz normale externe Hygieneprüfungen in der Großküche, wie das in jeder Großküche letztendlich üblich ist oder auch in jedem Restaurant üblich ist.

00:30:06: Und es gibt eben immer, das haben wir ja vorhin schon mal kurz gesagt, diese Kostprobe, wo halt entweder der Anstrahlsleiter oder, weil der halt viele Aufgaben hat und das nicht immer übernehmen kann, es ist teilweise auch eine Vertretung, halt dieses Essen.

00:30:18: probiert und sagt, das ist gut oder da ist zu viel Salz drin.

00:30:22: Und dann wird es halt noch mal irgendwie nachbearbeitet, dass es nicht mehr versalzen schmeckt.

00:30:26: Und diese Zutaten für die Gerichte, die kommen von Großhändlern, die üblicherweise Großküchen und Kantine beliefern.

00:30:32: Und das Obst und Gemüse haben sie mir erzählt, kommen wohl sogar aus dem Knoblaus lang, das ist sogar richtig regional.

00:30:38: Kurze Wege.

00:30:39: Ja.

00:30:40: Noch mal zurück zu der Möglichkeit, selbst zu kochen.

00:30:43: Also wie gesagt, in den einzelnen Häusern gibt es Küchen.

00:30:48: Auch hier kann man ja interpretieren, dass jemand, der gemeinsam mit anderen Gefangenen kocht, also arbeitsteilig im Team arbeitet, in gewisser Weise ja auch was für seine Resozialisierung lernt, nämlich zusammenzuarbeiten mit anderen.

00:31:06: Aber trotzdem muss man die Zutaten für so einen Essen ja auch erst mal sich leisten können.

00:31:12: Also der Herr Vogt hat schon erzählt, dass es eben wirklich passiert, dass die Gefangenen in diesen Küchen halt zum Beispiel Nudeln mit irgendwelchen Nudelsoßen kochen.

00:31:20: Um diesen Lohn für Arbeit im Gefängnis rangt sich eine ziemlich große Debatte.

00:31:25: Der ist jetzt zuletzt angestiegen.

00:31:27: Also im Sommer diesen Jahres gab es eine Erhöhung.

00:31:31: Seither bekommen die etwas über drei Euro dreißig pro Stunde, können sich dementsprechend bis den mehr leisten als früher.

00:31:38: ist aber natürlich immer noch

00:31:40: Meilenwald vom Mindestlohn

00:31:41: entfernt.

00:31:42: Wirklich Meilenwald vom Mindestlohn entfernt.

00:31:45: Man muss das sicher auch so bisschen in Kontext setzen.

00:31:48: Die Gefangenen bezahlen keine Miete, die bezahlen keinen Strom, die bezahlen kein Wasser.

00:31:53: Und es gibt wohl schon auch so diesen Ansatz, dass man sagt, die sollen jetzt auch im Gefängnis kein riesigen Gewinn machen und jetzt nicht riesig viel auf die hohe Kante legen.

00:32:01: Deswegen sind diese Löhne halt trotzdem einfach im Verhältnis sehr, sehr niedrig.

00:32:05: Und es ist genau wie du sagst, es steht sogar ein Gesetz drin, dass der Gefangene ja schließlich Kost und Loschie bekommt.

00:32:13: Klingt natürlich immer auch ein bisschen zynisch, weil unter dem Strich ist es ja auch so, das passt zu der riesen Debatte, von der du gesprochen hast, die an dem Thema hängt.

00:32:23: Wenn sie dann mittellos aus dem Gefängnis rausgehen, das ist natürlich der Idee der Resozialisierung auch nicht unbedingt zuträglich.

00:32:30: Und soweit ich das weiß, werden auch in die Rentenversicherung keine Beiträge bezahlt, was natürlich langfristig auch wieder ein Problem darstellt.

00:32:42: Wir gehen ja jetzt mit sieben Meilenstiefeln auf Weihnachten zu, also ein echtes Familienfest.

00:32:48: Ich persönlich bin großer Familienmensch, freue mich auch auf die Feiertage.

00:32:53: Und klar, wenn jetzt jemand fehlt, weil er im Gefängnis sitzt, sorgt es draußen für Frust bei den Familien, aber natürlich auch im Gefängnis bei den Strafgefangenen.

00:33:04: Das ist schon eine schwierige Zeit für die Betroffenen.

00:33:09: Ich habe bei meinem Besuch in der JVA auch über Weihnachten gesprochen und da hat der Vogt und der Tiefel, die haben mir erzählt, dass sie schon versuchen ... an den Feiertagen so ein bisschen was Besonderes eben zum Essen zu machen.

00:33:24: Also ein Beispiel, das Sie genannt haben, ist die Putenkäule.

00:33:28: Das ist so ein bisschen der Ersatz für den Gänsebraten oder so, den es vielleicht bei anderen Familien gibt.

00:33:33: In Gefängnis gibt es eben die Putenkäule.

00:33:36: Das ist auch bewusst gewählt, weil dieses Putenfleisch ermöglicht es praktisch, dass das die Leute in der Normalkost essen können.

00:33:42: Aber es können auch die Leute essen, die halt eben kein Schweinefleisch essen.

00:33:45: Deswegen müssen Sie praktisch nur ein Gericht kochen.

00:33:49: Und dadurch ist es eben so ein bisschen erleichter, dass sie nicht so viele verschiedene Sachen kochen müssen.

00:33:53: Und an Heiligabend gibt es auch in der JVA den Klassiker, nämlich Wiener, in dem Fall mit Nudelsalat.

00:34:01: Ich glaube eigentlich ist der Klassiker Kartoffelsalat.

00:34:03: Aber der Tiefel hat gesagt, dass die Gefangenen wohl den Kartoffelsalat nicht so gerne mögen würden, sondern lieber den Nudelsalat mögen.

00:34:10: Und das hat halt auch den Vorteil.

00:34:11: Nudelsalat ist natürlich viel schneller gemacht, muss nur Nudeln kochen.

00:34:14: Bei Kartoffeln muss man immer noch schälen und so.

00:34:15: Es macht halt einfach viel mehr Arbeit.

00:34:17: Hausarbeiter vielleicht auch nicht wollen tonenweise Kartoffeln schälen.

00:34:21: Genau,

00:34:21: also oft wird es wohl auch sozusagen gerne gemacht, weil die Gefangenen dann halt eine Arbeit haben.

00:34:25: Aber in dem Fall an Weihnachten klang es so, als ob es gar nicht so schlecht sei aus mehrerlei Perspektive, dass es halt der Nudelsalat dann wird.

00:34:32: Und zwischen den Jahren.

00:34:33: gibt es dann wieder den normalen Speiseplan, weil sie da einfach auch ein bisschen haushalten müssen, haben sie mir erzählt.

00:34:38: Die Lieferanten liefern nicht zwischen den Feiertagen.

00:34:40: Gleichzeitig kam sie nicht unbegrenzte Lager, Möglichkeiten für Lebensmittel.

00:34:44: Also da gibt es einfach dann nicht so viel Platz und dann macht man halt wieder dieses normale Essen.

00:34:50: Sie haben aber auch erzählt, dass es zum Beispiel am sechsten Januar, also an Heilige Drei Königs schon mal Wildgulasch gab.

00:34:58: Das klingt jetzt schon ein bisschen nach Verwöhnenprogramm, aber In diese Richtung wollen wir auf keinen Fall ein Missverständnis erzeugen, weil das einfach viel zu kurz gesprungen wäre.

00:35:08: Also zum einen ist es so, dass man sich vor Augen halten muss, dass eine gelungene Resozialisierung der beste Schutz auch vor Rückfall ist.

00:35:18: Also auch uns vor allen Dingen schützt, dass die Entlassenen nicht wieder zurückgehen ins Gefängnis, wobei die Rückfallkoten ohnehin... je nach Betrachtungsweise, ob man sich jetzt in Scheidesglas ist, halb voll oder halb leer, hoch sind.

00:35:34: Und das bedeutet im Grunde, wenn sie einerseits nicht mehr ins Gefängnis wollen, aber andererseits sowas wie Wertschätzung erleben, dass dieses für die Resozialisierung unbedingt vom Vorteil ist.

00:35:47: Und ich habe auch schon gehört, dass im Advent selbst die scheinbar hartgesottensten Straftäter besonders sensibel werden.

00:35:57: auch ganz kleine Gesprächskreise auf einmal als Ventil funktionieren und man wirklich ein offenes Ohr sucht.

00:36:04: und gerade auch die Männer, die ihr Gefühlsleben sonst nicht so nach Außentragen, die dann auch an Weihnachten mal ein bisschen weicher werden und ein bisschen offener über ihre Befindlichkeiten sprechen.

00:36:14: Und wie gesagt, man darf das auf gar keinen Fall als sozialpädagogisches Kuscheln irgendwie abtun.

00:36:21: Ich denke, es ist ganz wichtig, dass man in Hebel hat, an die Menschen ranzukommen.

00:36:26: Und das hat tatsächlich die Kriminalforschung auch schon längst erkannt.

00:36:30: Dass Straftäter, die sich wertgeschätzt fühlen und eben nicht mehr als selbsternannte Outlaws sehen, wenn sie eine zweite Chance bekommen, dass sie dann auch tatsächlich viel eher versuchen, sich wieder einzugliedern und dass dann in der überwiegenden Anzahl der Zelle auch leichter gelingt als sonst.

00:36:50: Ansonsten findet Advent Im Gefängnis kaum statt ist eigentlich relativ logisch.

00:36:56: Christbäume mit brennenden Kerzen verbieten sich schon aus Sicherheitsgründen.

00:37:00: Also niemand will tausend Menschen aus der JVA evakuieren.

00:37:05: Das wäre natürlich ein Albtraum.

00:37:07: Und auch Geschenkpakete, das finde ich ganz interessant, dürfen Freunde und Verwandte nicht hinter Gitter schicken, einfach aus Sicherheitsgründen.

00:37:15: Es könnten ja falsch verstandene Freundschaftsdienste Drogen hinein gepackt werden oder irgendwelche.

00:37:21: anderen Gegenstände.

00:37:24: Gibt aber die sogenannte Weihnachtsamnesty, das bedeutet, dass einige Straftäter ein bisschen früher rauskommen und ihre Feiertage bei der Familie und bei den Freunden verbringen.

00:37:36: Die Regel ist so, wer bis zum Ende der Weihnachtsferien, also bis zum sechsten Januar, sechsundzwanzig jetzt in diesem Fall seine Freiheitsstrafe hätte verbüßen müssen, darf vorzeitig aus der JVA raus.

00:37:50: Der Hintergrund ist ziemlich praktisch.

00:37:52: Das Justizministerium will auf diese Weise vermeiden, dass die Leute in diesen Tagen zwischen den Jahren sozusagen plötzlich draußen sind und ausgerechnet dann entlassen werden, wenn die Beratungsstellen und die Ämter faktisch gar nicht zu erreichen sind und viele ja auch geschlossen haben.

00:38:12: Tatsächlich ist es aber auch so, dass sich nicht jeder Gefangene über diese Amnesie auch freut.

00:38:18: Es ist nicht unbedingt ein willkommenes Weihnachtsgeschenk.

00:38:21: Schließlich wartet ja nicht auf jeden Gefangenen eine Familie.

00:38:26: Und deshalb du Karo ja wirklich hinreichend beschrieben, das Leben im Strafvollzug bietet ja Struktur, geordneten Tagesablauf und regelmäßige Mahlzeiten.

00:38:38: Und diese regelmäßigen Mahlzeiten schmecken nicht mal schlecht, wie ich jetzt weiß.

00:38:42: Ja, genau, wie wir jetzt beide wissen.

00:38:44: Ich habe noch nie ein Gefängnis gegessen, finde ich jetzt einen sehr interessanten Einblick.

00:38:48: Vielen Dank, dass du das uns alles ermöglicht hast und so ausführlich beschrieben hast.

00:38:54: Wer noch mehr über die Nürnberger Justizvollzugsanstalt wissen will.

00:38:59: Im vergangenen Jahr, da waren die Caroline und ich auch dabei, haben wir in der Vorweihnachtszeit einen Adventskalender produziert und sind vor einigen Folgen Hinter Gitter gegangen und haben besondere Türchen im Nürnberger Gefängnis geöffnet.

00:39:15: Und all diese Folgen können ja noch bei euren Podcast-Anbietern finden.

00:39:20: Soll ich noch eine Frage, Caroline, was steht bei dir eigentlich an Weihnachten auf dem Tisch?

00:39:25: Also an Heiligabend, da sind wir immer zu viert, meine Eltern, meine kleine Schwester und ich.

00:39:28: Und wir haben jahrelang aus Traditionen Hühnerfrikassee gegessen.

00:39:32: Das kommt von der Familie meiner Mutter.

00:39:34: Da gab es das schon.

00:39:36: Und das gab es bei uns an Heiligabend wirklich so lange, ich denken kann, bis wir uns vor zwei Jahren eingestanden haben, dass eigentlich keiner mehr Lust auf dieses Hühnerfrikasset hat.

00:39:44: Und wir es alle nur essen, weil wir denken, die anderen wollen es essen.

00:39:48: Und deswegen haben wir es vor zwei Jahren dann abgeschafft.

00:39:51: Und die letzten zwei Jahre gab es in so kleinen Tappers, die wir an Heiligabend zusammen vorbereitet haben.

00:39:56: Ich könnte mir vorstellen, dass es das dieses Jahr auch wieder gibt.

00:40:00: Sehr gut.

00:40:00: Bei uns ist es so ähnlich.

00:40:01: Wir haben uns auch eingestanden.

00:40:03: Bei uns gab es traditionell lange Fisch, das den eigentlich keiner mehr mag.

00:40:07: Und jetzt wechseln wir uns mit Kochen ab und es geht so rund um.

00:40:12: Dann wünsche ich euch allen viel Vergnügen in der Vorbereitung auf Weihnachten, in der Adventszeit, eine gute Zeit.

00:40:24: Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns gerne ein paar Sternchen da.

00:40:28: Damit sagen wir Tschüss.

00:40:30: Tschüss und vielen Dank fürs Zuhören.

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